• slider
  • slider
  • slider
  • slider
  • slider
  • slider
  • slider
  • slider
  • slider
  • slider
  • slider
Museumshof

Ortsstraße 10
39326 Colbitz


Öffnungszeiten:


Montag bis Donnerstag

10.00 Uhr bis 15.00 Uhr

Samstag und Sonntag

14.00 – 16.00 Uhr

Die Öffnungszeiten gelten nur, wenn Arbeitnehmer des 2. Arbeitsmarktes auf dem Museumshof beschäftigt sind. Generell ist ein Besuch nach telefonischer Anmeldung zu (fast) allen Zeiten möglich.

 

Kontakt:

Gemeinde Colbitz
Teichstr.1
39326  Colbitz
Telefon: 039207 / 85290
Tourismusverband Colbitz-Letzlinger Heide
August-Bebel-Str. 2
39326 Colbitz
Telefon: 039207 / 80691
Herbert Bilang
ehrenamtlicher Leiter des Museumshofes
Telefon: 0152 / 23328837

 

Träger der Einrichtung ist die Gemeinde.


Das Museum

 


Der Museumshof wurde im Jahr 1997 anlässlich der 800-Jahr-Feier des Ortes eröffnet. Das Gehöft liegt im ältesten Teil des Dorfes. Im Verlauf der Jahrhunderte entwickelte er sich zu einem Vierseitenhof, einer für die Heideregion repräsentativen Hofart. Sie spiegelt die Dominanz der landwirtschaftlichen Betriebe in dieser Region wieder. Entsprechend liegt der Schwerpunkt der musealen Sammlung in den Bereichen Landwirtschaft sowie Haus- und Hofwirtschaft und (groß-)bäuerliche Wohnkultur. Die vollständige Entwicklung des Hofes endete im Jahre 1881 mit dem Bau der Scheune (teilweise Fachwerk) und der angrenzenden Gebäude. In den 1950er Jahren ging der Besitz in das Eigentum der Gemeinde über. Als Museumshof wird die komplette Anlage genutzt, neben den sechs Gebäuden stehen insgesamt zirka 8000 m² Freifläche zur Verfügung. Präsentiert wird hier historisches landwirtschaftliches Gerät, die Anpflanzung der „Bäume des Jahres“ seit 1989, Pflanzung alter Obstsorten und Beerensträucher, Streuobstwiese sowie die Thematik Arten- und Naturschutz. Auf einem geologischen Lehrpfad sind über 20 Findlinge der Heideregion zu bestaunen.


Bestände

Haus- und Hofwirtschaft: Komplett eingerichtete Küche (zirka 1940), ein Zimmer zu den Hausarbeiten Spinnen, Weben und sonstige Handarbeiten – nennenswert: Webstuhl 1801, Waschküche mit Innentoilette, Hauswirtschaftsraum mit den Themen Backen, Kochen, Saften, Buttern und Einkochen.

Landwirtschaft: Diverse Maschinen (Mähbinder, Ableger, Kartoffelklapper, Dreschmaschine, Pflüge, Schleifsteine, Jauchewagen, Ackerwagen) und etliches Arbeitsgerät der Landwirtschaft: Walzen, Eggen, Schubkarren, Forken, Mistgabeln, Hacken und Harken, Sämaschinen usw.
Scherpunkte liegen bei der Getreide- und Hackfruchtwirtschaft, Gartenbau sowie Groß- und Kleinviehhaltung, Holzrohrleitung zur Wasserversorgung der Tiere, verlegt im 17. Jahrhundert.

Handwerk und Gewerbe: Geräte zur Holzverarbeitung – Stellmacher, Mollenhauer, Sägewerker. Komplette Schuhmacherwerkstatt (ca. 1930), alle Geräte in voller Funktion. Komplette Sammlungen zu den Handwerken Fleischer, Zapfenpflücker und Waldarbeiter.

Wohnen: Zwei komplett eingerichtete Wohnzimmer (zirka 1920), ein Schlafzimmer (zirka 1920), ein Kinder- und Spielzimmer, ein Büroraum.

Forstwirtschaft / Jagd: Ständige Ausstellung zu Forstwirtschaft, Jagd und Naturschutz in der Region.

Textilien: Brautkleid einer Colbitzerin aus dem Jahre 1886.

Naturkunde: Dioramen mit typischen Vertretern der Fauna und Flora für die Colbitz-Letzlinger Heide.

Dauerausstellung Eule und Mensch: Auf rund 150 m² Ausstellungsfläche wird in 3 Räumen (fast) das gesamte Beziehungsgeflecht des Menschen zu den Eulen (Vogel der Weisheit) dargestellt.
In 4 verschiedenen Dioramen werden die einheimischen Eulen und einige Greifvögel in ihren natürlichen Lebensräumen repräsentiert.
Umfassend und überaus interessant ist die Präsentation der Vögel der Nacht u.a. in den Wissensgebieten Architektur, Heraldik, Philatelie, Numismatik, Geschichte, Heimatkunde, Kunst und Kitsch, Literatur, Ökologie….
Insgesamt sind wahrscheinlich über 8000 verschiedene Eulen zu bestaunen. Die Ausstellung gehört ganz sicher zu den umfassendsten dieser Art, die in einer musealen Einrichtung gezeigt wird.


Sonstiges:


Ausstellung über Johann Heinrich Schulze (1687 – 1744).
Er wurde in Colbitz geboren und gilt als Universalgelehrter seiner Zeit. Der Museumshof stellt seine Herkunft anhand des Schneiderberufes des Vaters dar und beschäftigt sich auf Tafeln mit seinen wissenschaftlichen Arbeiten als Professor „der Medizin, Beredsamkeit, Altertümer und der Philosophie“.
Dazu gehört eine Ausstellung alter Fotoapparate und Kameras ab Baujahr 1922 (zirka 50 Stück) – in Anlehnung an Schulzes Entdeckung der Lichtempfindlichkeit der Silbersalze, ein grundlegendes Wissen zur Entwicklung der Fotografie.

Gemeinde Colbitz, Teichstraße 1, 39326 Colbitz | Telefon: 039207/85290 | E-Mail: info(at)gemeinde-colbitz(dot)de

Sprechzeiten: Dienstag 16.00 - 18.00 Uhr